Allgemeine Geschäftsbedingungen

Praxis Lichtblick · Victoria Fernandez Grzan · Stand: 2025

Diese AGB basieren auf dem Mustertext des VFP (Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V., Stand Oktober 2024) und wurden auf die Praxisbesonderheiten von Victoria Fernandez Grzan angepasst.

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle zwischen Victoria Fernandez Grzan, Heilpraktikerin für Psychotherapie (im Folgenden „Praxis"), und dem Klienten / der Klientin geschlossenen Behandlungs- und Beratungsverträge — soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.

Der Vertrag kommt zustande, wenn der Klient / die Klientin das Angebot der Praxis zur psychologischen Beratung und psychotherapeutischen Begleitung annimmt und sich zum Zwecke der Beratung, Behandlung oder Entspannungsverfahren an die Praxis wendet.

Die Praxis ist berechtigt, einen Vertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn aufgrund von Spezialisierung oder gesetzlichen Gründen keine Beratung möglich ist, oder wenn Gewissenskonflikte entstehen würden.

§ 2 Leistungen

Die Praxis erbringt Leistungen der psychotherapeutischen Beratung und Begleitung auf der Grundlage des Heilpraktikergesetzes (HeilprG). Leistungen umfassen insbesondere:

Die Praxis ist berechtigt, die Methoden anzuwenden, die dem mutmaßlichen Willen des Klienten entsprechen. Ein subjektiv erwarteter Erfolg kann nicht garantiert werden.

Wichtiger Hinweis: Die Leistungen der Praxis ersetzen keine ärztliche, psychiatrische oder psychologisch-psychotherapeutische Behandlung. Bei akuten psychischen Krisen wenden Sie sich bitte an den ärztlichen Notfalldienst (116 117) oder den Notruf (112). Die Praxis nimmt keine Krankschreibungen vor und verordnet keine Medikamente.

§ 3 Mitwirkung des Klienten

Eine aktive Mitwirkung des Klienten ist gesetzlich nicht verpflichtend, für den Erfolg der Beratung jedoch in den meisten Fällen sinnvoll. Dies gilt insbesondere für die Erteilung erforderlicher Auskünfte und die aktive Mitarbeit bei Entspannungsübungen und anderen Methoden.

Die Praxis ist berechtigt, die Beratung zu beenden, wenn das Vertrauensverhältnis nicht mehr gegeben ist.

§ 4 Honorar und Zahlung

Die aktuellen Honorare betragen:

Art und Höhe der Honorare werden vorab schriftlich vereinbart. Die Honorare sind nach jeder Sitzung zahlbar — bar gegen Quittung oder per Überweisung nach Rechnungsstellung.

Die Rechnung enthält Name und Anschrift des Klienten sowie den Beratungszeitraum mit Angabe der erbrachten Leistungen und angewandten Methoden.

Keine Kassenzulassung: Die Praxis hat keine Zulassung zu gesetzlichen Krankenkassen, Beihilfestellen oder sonstigen Kostenträgern. Die Honorare sind vom Klienten selbst zu tragen. Viele private Kranken- und Zusatzversicherungen erstatten die Kosten ganz oder teilweise — bitte erkundigen Sie sich vorab bei Ihrer Versicherung.

§ 5 Absagen und Ausfallhonorar

Vereinbarte Termine sind verbindlich. Bei nicht in Anspruch genommenen Terminen verpflichtet sich der Klient zur Zahlung eines Ausfallbetrages in Höhe von 50 % des Terminhonorars, sofern der Termin nicht mindestens 24 Stunden vorher abgesagt wird.

Der Ausfallbetrag entfällt bei:

Termine, die von der Praxis abgesagt werden müssen, werden nicht in Rechnung gestellt. Klienten haben in solchen Fällen keine weiteren Ansprüche gegen die Praxis.

§ 6 Vertraulichkeit und Schweigepflicht

Die Praxis behandelt alle Klientendaten vertraulich und unterliegt der gesetzlichen Schweigepflicht gemäß § 203 StGB. Auskünfte über Inhalte der Gespräche und persönliche Verhältnisse der Klienten werden nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung erteilt.

Ausnahmen bestehen bei gesetzlicher Verpflichtung, behördlicher oder gerichtlicher Anordnung sowie bei Auskünften an Personensorgeberechtigte.

Die Praxis führt Aufzeichnungen über ihre Leistungen (Handakte). Klienten haben das Recht auf Einsicht in diese Handakte und können deren Herausgabe verlangen.

§ 7 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß DSGVO und BDSG. Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.

§ 8 Meinungsverschiedenheiten

Meinungsverschiedenheiten aus dem Behandlungsvertrag sollten gütlich beigelegt werden. Hierzu empfiehlt es sich, Gegenvorstellungen oder Beschwerden schriftlich vorzulegen. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist Göppingen.

§ 9 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ungültig oder nichtig sein, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. Die ungültige Bestimmung ist durch eine Regelung zu ersetzen, die dem Vertragszweck am nächsten kommt.